Zwischen einsam und gemeinsam – eine andere Arbeitskultur ist möglich
Liebe Kolleg*innen,
zunehmende Anforderungen an Leistung, Optimierung und Flexibilisierung und zusätzlich Digitalisierung und Sparzwänge: Die Arbeitswelt wandelt sich rasant, Beschäftigte stehen unter Druck. Arbeitgeber versuchen, dagegen zusteuern und fördern Teamarbeit und kollegialen Zusammenhalt. Dennoch ist Einsamkeit am Arbeitsplatz – auch im öffentlichen Dienst und im Wissenschaftsbereich – ein vieldiskutiertes Thema: Studien zeigen, dass Einsamkeitserfahrungen in den vergangenen Jahren stark zugenommen haben.
Damit befasst sich die Veranstaltungsreihe von Universität, Stadt und Landkreis Göttingen anlässlich des Diversity-Tages 2026 der Charta der Vielfalt auf.
- Wer erlebt Einsamkeit und wie wird sie erlebt?
- Wie können wir Einsamkeit bei anderen erkennen?
- Wie hängt Einsamkeit zusammen mit psychischer Gesundheit, Alter, Geschlecht, Migrationserfahrungen oder Care-Verantwortung?
- Wie kann die Arbeitskultur zu einer „Resilienzquelle“ gegen Einsamkeit am Arbeitsplatz werden und welche Rolle spielt Zugehörigkeit dabei?
Zur zentralen öffentlichen Veranstaltung möchten wir Sie herzlich einladen.
Montag, 02. November 2026, 10:00 bis 12:30 Uhr im Neuen Rathaus Göttingen (Ratssaal):
Vortrag „Einsamkeit am Arbeitsplatz verstehen: Ein neuer Blick auf ein altbekanntes Phänomen“
Daniel Ewert, Soziologe (Otto-von-Guericke Universität Magdeburg)
Podiumsgespräch mit verschiedenen Akteur*innen aus Göttingen
Im Podiumsgespräch geht es um Einsamkeit im Kontext unterschiedlicher Vielfaltsdimensionen wie psychische Gesundheit, Queerness und Careverantwortung.
Hier können Sie sich für die Veranstaltung anmelden.
Im Herbst finden außerdem zwei Workshops statt, die sich an Beschäftigte von Universität, Stadt und Landkreis Göttingen richten. Konkretere Informationen dazu folgen nach den Sommerferien.
Wir legen einen besonderen Wert auf ein respektvolles Miteinander und dulden daher keine Diskriminierungen, Provokationen sowie Beiträge, die andere Teilnehmende persönlich angreifen. Wir ermutigen alle Teilnehmenden, sich gemeinsam mit uns für ein respektvolles und offenes Veranstaltungsklima einzusetzen. Inhalte mit trans*-, inter*- oder homofeindlichen, sexistischen, rassistischen, antisemitischen, klassistischen, behindertenfeindlichen Bezügen sowie in anderer Weise diskriminierende und/oder herabwürdigende Beiträge werden nicht toleriert und haben den Ausschluss des*der Autor*in aus der Veranstaltung zur Folge.
Universität, Stadt und Landkreis Göttingen haben sich mit der Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“ der Anerkennung und Wertschätzung ihrer Mitglieder und Angehörigen unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, sozialer Herkunft und sexueller Orientierung verpflichtet. Informationen zur „Charta der Vielfalt“ sind unter www.charta-der-vielfalt.de zu finden.