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Veranstaltung


Nicht nur Kupfer und Zinn: Griechische Bronzen aus chemischer Sicht

Titel der Veranstaltung Nicht nur Kupfer und Zinn: Griechische Bronzen aus chemischer Sicht
Reihe Themenführungen zur Ausstellung "hautnah. Die farbigen Bronzestatuen der Griechen: Kunst und Technik"
Veranstalter Archäologisches Institut und Sammlung der Gipsabgüsse
Referent/in Sarah Fröhling
Einrichtung Referent/in Archäologisches Institut
Veranstaltungsart Führung
Kategorie Gesellschaft und Stadtleben
Anmeldung erforderlich Nein
Beschreibung Im Mittelpunkt der laufenden Sonderausstellung "hautnah. Die farbigen Bronzestatuen der Griechen: Kunst und Technik" stehen maß- und materialgetreue Rekonstruktionen von Schlüsselstücken der antiken Bronzeplastik.
In dem Bemühen, ihre Skulpturen so lebensecht wie möglich zu gestalten, scheuten die griechischen Bronzekünstler keinen Aufwand. Um möglichst naturnahe Effekte zu erzielen, wurden Elemente aus anderen Materialien in die Bronze eingefügt: Lippen aus rotem Kupfer, Zähne aus weißlich schimmerndem Silberblech, Augen aus Halbedelsteinen. Haare und Haut wurden mithilfe chemischer Substanzen farbig getönt.
Mithilfe moderner naturwissenschaftlicher Analyseverfahren lässt sich die genaue Zusammensetzung dieser Materialien bestimmen. Die Verteilung charakteristischer Spurenelemente erlaubt Rückschlüsse auf die Herkunft nicht nur der verwendeten Metalle, sondern auch der Tonsorten, aus denen der Gusskern im Inneren der Statuen bestand. Auch zur Datierung der Statuen liefern die chemischen Analysen wichtige Daten.
Die Führung gibt einen allgemeinen Überblick über die Ausstellung und geht speziell auf die Ergebnisse aktueller naturwissenschaftlicher Untersuchungen an griechischen Großbronzen ein.
Zeit Beginn: 12.04.2026, 11:15 Uhr
Ende: 12.04.2026 , 12:00 Uhr
Ort Archäologisches Institut und Sammlung der Gipsabgüsse (Nikolausberger Weg 15)
1. und 2. Obergeschoss
Kontakt 05513927502
dgraepl@gwdg.de
Externer Link https://www.uni-goettingen.de/de/703620.html
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