Verlust der Waldbrandresilienz in den Cross Timbers: Eine hochauflösende Risikoanalyse mittels Digital Forestry
Das Projekt befasst sich mit der zunehmenden Waldbrandgefährdung in den Cross Timbers in den USA – einer Region mit historisch feuerresilienten, alten Waldökosystemen, deren Widerstandsfähigkeit zunehmend durch die Ausbreitung der östlichen Rotzeder, Veränderungen der Vegetationszusammensetzung, fragmentierte Landnutzungsstrukturen sowie den Klimawandel beeinträchtigt wird.
Im Rahmen einer Forschungsaufenthaltes in Stillwater führen wir eine intensive Feldkampagne durch, um detaillierte physiologische Informationen zu Bäumen sowie Fernerkundungsdaten in ultrahoher räumlicher Auflösung zu erfassen. Auf dieser Basis werden präzise, baumindividuelle dreidimensionale Biomassedaten gewonnen, die den Grundstein für eine neuartige Methodik zur räumlichen Ableitung von Waldparametern mithilfe fortschrittlicher digitaler Waldmodelle bilden.
Durch die Integration des resultierenden Datensatzes in ein geeignetes Brandmodell soll die Vorhersage von Waldbränden verbessert und damit das Management sowie der Schutz alter Wälder unterstützt werden. Die Arbeiten schaffen zugleich eine zentrale Grundlage für kleinräumige Brandmodellierungen und liefern ein hochpräzises Instrument zur Bewertung des Waldbrandrisikos in fragmentierten, überwiegend privat bewirtschafteten Landschaften.
José Ortega Short-Term Scientific Missions
2025Verlust der Waldbrandresilienz in den Cross Timbers: Eine hochauflösende Risikoanalyse mittels Digital Forestry
Fallstudie: Cross Timbers Region (USA)
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Thomas Hay
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